Zurück JUNG Talk – Die Podcast-Audiothek

Das JUNG Architektur-Team lädt Mit- & Vordenkende der Branche zum Dialog ein und diskutiert im Podcast aktuelle Fragen zu Architektur, Bautechnik und Baupraxis. Hören Sie hier jederzeit, von jedem Ort und so oft Sie mögen in die einzelnen Folgen rein. 
 

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Stefan Behnisch

Unsere gebaute Umwelt wird sich deutlich verändern. Auslöser und Treiber sind die Auswirklungen der weltweiten Pandemie. Diese beschleunigen jedoch nur existierende Entwicklungen, die schon vorher im Gange waren. Digitalisierung und Remote Work, die neue Sehnsucht der Städter nach dem Land, das veränderte Mobilitätsverhalten oder die Dekommerzialisierung der Innenstädte – wir sind nun am Scheideweg entweder abzuwarten und Tee zu trinken, oder JETZT die Chance zu ergreifen Architektur in vielen Bereichen neu zu betrachten.
Über die Frage wie wir jetzt Veränderungen anstoßen und vertraute Denkmuster aufbrechen können, darüber sprechen wir heute mit Stefan Behnisch von Behnisch Architekten in unserem Podcast.
 



Sascha Arnold

Edmoses, Bob Beaman, James T. Hunt, Super Danke – ist nur ein Auszug der Namen von Clubs, Bars und einem Smoothie-Laden in München. Der Architekt Sascha Arnold ist nicht nur Gestalter von zahlreichen Szene-Lokalitäten in München und hat die gastronomischen Projekte konzipiert, sondern betreibt sie auch zusammen mit seinen Partnern Steffen Werner und Niels Jäger. Warum? Weil sie ein Händchen dafür haben Erlebnisse zu kreieren, die es noch nicht gibt. Neben den eigenen Projekten entstehen aber auch zahlreiche Projekte für Hotels, Büros und private Bauherren, die stets bis ins Detail durchdacht sind. Über die Frage was eine Location braucht, um zum Szenetreff zu werden und wie sich kurzlebige Interieurs und Nachhaltigkeit miteinander verbinden lassen, darüber sprechen wir heute mit Sascha Arnold, Arnold / Werner in unserem Podcast.
 



Thomas Fritzsche

15 years ago, the German architect Thomas Fritzsche ventured a new beginning and moved to Shanghai. A lot has happened since then. In China 75 buildings have been completed and even more major projects are in the stage of planning. German values are still known as a feature of quality, but China is converting. It seems as if time runs faster there than in the rest of the world. Structural experiments are expanded and developed quicker, instead of mass their focus is more and more on quality and sustainability. This shift, however, gives many opportunities to new, interesting potentials – starting with the role of architects in society to the use of smart technologies. In today's podcast episode we talk to our guest Thomas Fritzsche from thomas fritzsche architects about his fascination for constructing in China.
 



Luisa Balz & Gasper Habjanic

Mehr Grün! – die Forderung gibt es nicht erst seit der Corona-Pandemie. Landschaftsarchitektur entwickelt Ideen und Räume für die Zukunft und wertvolles Wissen für lebenswerte Städte, die sich an Herausforderungen wie den Klimawandel anpassen müssen. Wie Stadt, Quartier und Gebäude muss auch Landschaftsarchitektur auf mehreren Ebenen mit dem Kontext und den verschiedenen Akteuren verwoben gedacht werden. Im kulturellen, städtischen Sinn, ökologisch und ökonomisch, aber auch in technologischen Aspekten. Wir sprechen heute im JUNG Architecture Talks Podcast mit Luisa Balz und Gasper Habjanic von hochC Landschaftsarchitekten, die den ersten Landschaftsarchitektur-Podcast „Let’s Talk Landscape“ initiiert haben, über Ihren Ansatz den Dialog zwischen den Professionen zu fördern, zugunsten mehr Qualität.
 



Prof. Erhard An-He Kinzelbach

Einen Umweg machen – für die Einen ist jeder unnötige Schritt im Sinne einer Effizienzsteigerung Verschwendung. Umwege sind jedoch nicht automatisch nutzlos. Sie geben Kenntnis an Orten, wo es noch Unbekanntes zu entdecken gibt, wo Inspiration gefunden werden kann. Den Umweg – sei es auch nur der im Kopf – zuzulassen, hilft bei der Bearbeitung komplexer Bauaufgaben. Zwischen kulturellen, politischen, ökonomischen und physischen Kräften am lokalen Ort, aber auch über die kontinentalen Grenzen hinweg.
Wir sprechen heute mit Prof. Erhard An-He Kinzelbach über den Spagat lokal und zugleich kosmopolitisch zu denken – in der Lehre und im eigenen Büro – in unserem Podcast.
 



Dan Stubbergaard

The building and construction sector is still responsible for 40% of the global CO₂ emissions in 2021. This is more than other sectors and puts the goal, set in the Paris Climate Agreement, of a global average warming below two degrees Celsius a long way off. It is not enough to look for CO2 reduction in primary building materials. We need other visions and actors to radically reduce our carbon footprint. As an architect, Dan Stubbergaard is an expert according to the consumption of resources and the great responsibility creating resilient, long-term sustainable solutions. Not only for buildings, neighborhoods and cities, but also landscapes lasting for the next generations. An incentive to find new answers is Copenhagen's claim to be the world's first climate-neutral capital by 2025. In today's podcast episode we take a look behind the scenes with our guest Dan Stubbergaard from Cobe.
 



Carsten Venus

„Es mangelt der Architektenschaft, sich selbstbewusst dem vorauseilenden Gehorsam gegenüber den DIN‘s und Bauordnungen zu entziehen und mehr eigene, sinnvolle und gesellschaftlich angemessene Wege zu untersuchen.“ Dieses Zitat aus einem Interview mit blauraum architekten aus dem Jahr 2013 ließe sich problemlos ins Jahr 2021 transferieren. Die Herausforderungen haben sich vielleicht gewandelt, die Strategien der Architektur­­schaffenden bleiben aus den verschiedensten Gründen in der Defensive. Höchste Zeit darüber nachzudenken, wie nicht nur der materielle Wert der Architektur, sondern auch die Wahrnehmung der Zunft als immaterielle Gestalter von Zukunft gestärkt werden kann.
Wir haben heute Carsten Venus zu Gast in unserem Podcast und sprechen mit ihm über das Berufsbild der Architektenschaft – über den Status quo und was wir in Zukunft brauchen.
 



Ludwig Wappner

„Architektur ist sehr viel mehr als nur die schöne Fassade zum Angucken: Erst durch Licht, Räumlichkeit, Farbe und Material entsteht Atmosphäre.“ Das Plädoyer aus einer großen Tageszeitung für mehr Mut zur Sinnlichkeit beim Bauen hat kein Verfallsdatum. Architektur lebt von der Materialität, ist Träger eines gewünschten gestalterischen Ausdrucks, so kommt der Wahl des Materials eine bestimmende Rolle zu. In den architektonischen Diskurs mischen sich die Möglichkeiten sich stets wandelnden technologischen Fortschritts. Konstruktive Zwänge und Materialeigenschaften sind überbrückbar, die Festlegung einer Interpretation eines Materialkanons überholt sich. Anything goes? Über die Lust an Material, dem Suchen nach den letzten Reserven und dem Spaß an der Forschung, darüber sprechen wir heute mit Ludwig Wappner in unserem Podcast.
 




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