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Das JUNG Architektur-Team lädt Mit- & Vordenkende der Branche zum Dialog ein und diskutiert im Podcast aktuelle Fragen zu Architektur, Bautechnik und Baupraxis. Hören Sie hier jederzeit, von jedem Ort und so oft Sie mögen in die einzelnen Folgen rein.
 

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David Berner

Dass der Weg des geringsten Widerstandes oftmals gegangen wird, hat im Bildungsbau viele Gründe: Zähe Prozesse, unzählige Beteiligte, Kosten, Bürokratie und viele andere Hürden fordern vor allem den Architekten in der Umsetzung zeitgemäßer und werthaltiger Konzepte heraus. Kann ein Wandel stattfinden, wenn man Schule mit den Augen der Kinder, Lehrer und Eltern sieht? Wir sprechen mit David Berner, Mitgründer von TSSB architekten.ingenieure und zweifacher Vater über die Wahl, nicht den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen, sondern einen mutigen Perspektivwechsel zu vollziehen.
 



Marc Böhnke & Mario Reale

In einer immer komplexer werdenden Welt können die Herausforderungen unserer Zeit nur mit neuen Ideen, Technologien und Kollaborationen multidisziplinär und auf Augenhöhe gelöst werden. Vieles von dem was für uns heute selbstverständlich ist, war für frühere Generationen Utopie. Weil die Technologien noch nicht erfunden waren, der gesellschaftliche Diskurs noch nicht stattfand oder die Zeit einfach noch nicht reif war. Ein klarer Ansporn, vielleicht auch Auftrag, die Zukunft heute schon aktiv für morgen mitzugestalten. Indem wir vorausschauend denken, über den Tellerrand schauen und unsere Verantwortung für unsere Umwelt und die Menschen, die in und mit ihr leben, wahrzunehmen.
Das 2008 von Marc Böhnke und Mario Reale in Düsseldorf gegründete Architekturbüro greeen! architects trägt die Haltung ihres Schaffens bereits im Namen. Die drei „e“ stehen für ganzheitliches Planen und Bauen im Sinne von ethical, ecological und efficient. Vom Innenraum bis zum städtebaulichen Maßstab, von 2D zur 4. Dimension.
Wir freuen uns sehr auf den Dialog über das „perfect match“ mit unseren Gästen Marc Böhnke und Mario Reale von greeen! architects.
 



Prof. Dr. Vanessa Borkmann

The FutureHotel Innovation Network as part of the Fraunhofer Institute is the leading think tank and innovation laboratory for research and development of pioneering hotel solutions. This network of experts has been researching for over ten years and is currently in its sixth research phase. Topics like the future hotel room, current and future needs of guests, new work environment within the hotel, the use and potential of technology in the hotel industry, digital transformation such as innovative concepts form the main parts of the research areas. Even before the pandemic, there were many innovations in the hotel industry. Is the crisis the great opportunity to bring new ideas and concepts to the hotel market?

Today we are talking to Prof. Dr. Vanessa Borkmann, head of research work in the hotel and tourism sector at the Fraunhofer Institute for Industrial Engineering IAO.
 



Ambrish Arora

Constructing to continue history and existing buildings is an interplay of challenges and opportunities. One strategy is to persist in a museum-like preservation of the past, another strategy is to courageously continue building with history.
The roots of Studio Lotus lie in learning history and local environment. They follow an iterative and incremental methodology of innovation. Studio Lotus takes a deep contextual approach to its work and combines this with a strong focus on tactile and sensory qualities of space. Their design process looks at sustainability through multiple lenses of cultural, social and environmental impacts. There is an active engagement in integrating local skills and resources with state of the art materials and technologies.

We talk to Ambrish Arora from Studio Lotus in New Delhi / India about this approach and its challenges.
 



Olaf Grawert & Arno Brandlhuber

Im Februar 2020 stellte das Team 2038 um Arno Brandlhuber, Olaf Grawert, Nikolaus Hirsch und Christopher Roth das Programm für den deutschen Pavillon auf der 17. Architekturbiennale in Venedig vor. Gedacht war der Beitrag als spekulativer Rückblick aus dem Jahr 2038 auf die 2020er Jahre, die durch eine internationale Krise „hart“ waren. Die Realität holte uns schneller und heftiger ein als in den kühnsten Prognosen gedacht.
Die weltweite Pandemie rüttelt nicht nur die Lebens- und Arbeitswelten durcheinander. Auch der gesamte Kulturbetrieb ist ausgebremst. Statt Countdown erfolgte eine Vollbremsung. Unter veränderten Vorzeichen öffnet die Architekturbiennale im Mai 2021 seine Türen.
Über die Frage wie man die Zwangspause als Chance begreift und die Spannung trotz verschobener Eröffnung aufrecht hält, darüber sprechen wir heute mit Arno Brandlhuber und Olaf Grawert in unserem Podcast.
 



Oliver Kettenhofen

Nicht erst seit den Umbrüchen der Corona-Pandemie ist die Arbeitswelt im Wandel. Angefangen bei der Rekrutierung von Mitarbeitern und neuer Beschäftigungsverhältnisse bis zur Gestaltung der Arbeitswelten. Diese geht weit über die fancy Möblierung der Büroflächen hinaus. Die Architektur muss Strukturen schaffen, die einerseits eine Flexibilität und Adaptierbarkeit auf andere Nutzergruppen zulässt, Interaktion und Kommunikation fördert, aber dennoch die Identität der Unternehmen widerspiegelt. Hat der traditionelle Grundriss ausgedient? Führt die zunehmende Digitalisierung zu einer neuen Wertschätzung echter analoger Orte? Lassen Kosten- und Flächendruck auch in Zukunft innovative Konzepte zu? Über die Kunst, Unternehmenskultur in gebauten Raum zu übersetzen und Umbrüche als Chancen zu verstehen, darüber sprechen wir heute mit Oliver Kettenhofen, Partner bei SCOPE Architekten in unserem Podcast.
 



Petra Wörner

„Viele von Architekten gestaltbare Aspekte des Krankenhauses prägen das Wohlbefinden derjenigen, die dort gesund werden wollen; derjenigen, die dort beistehen wollen, aber auch der Menschen, die in der Umgebung dieser zumeist stadtgestalterisch prägenden Häuser leben.“ Man könnte meinen, dass die Aufgabe für das Büro von Petra Wörner damit klar umrissen ist. Doch das ist der Architektin zu wenig: der Blick auf die Anforderungen und Zwänge soll den Horizont nicht verengen, daher forciert sie Ausflüge in andere Bauaufgaben und Denkmodelle, um zu inspirieren und neue Kräfte freizusetzen. Doch es geht nicht nur darum die Aufgaben richtig zu verstehen. Ohne die Menschen hinter den Kulissen entsteht kein Bauwerk. Und ohne die Kunst einen Strauß an Individualisten zu einem erfolgreichen Team zu formen, entsteht keine gute Architektur.
Was Petra Wörner in Ihrem bisherigen Berufsleben geprägt hat und was wir davon lernen können, darüber sprechen wir heute in unserem Podcast.
 



Giacomo Garziano

The need for healthy homes has hardly ever been more apparent than during the present global condition. The current efforts to reduce the negative impacts of buildings are inadequate. Therefore, we need to start rethinking the way we design our built environment. With a fascination for the principles of biophilic design, GG-loop has developed the concept of Mitosis, a holistic, regenerative, collective ecosystem. The name refers to the biological process of a single cell dividing itself into two identical daughter cells. It represents the modularity and the long-term adaptation of the system and serves as a metaphor for a flexible co-living organism. In this structure each residential unit coexists in symbiosis with all the others.
In today's podcast episode we talk to Giacomo Garziano from GG-loop about the balancing act of building for the client and the environment at the same time, and are excited to learn more about the concept of Biophilic Design.
 



Gus Wüstemann

Der Architekt Gus Wüstemann ist ziemlich direkt in seiner Wortwahl wenn er sagt: „Tradierte kulturelle Codes interessieren mich nicht, ebenso wenig wie bauliche Gesten, die sich als gesellschaftlicher Spiegel lesen lassen“. Lieber schafft er Orte, die frei von Habitus und Konnotation sind. Die keine programmatisch belegten Zonen haben, sondern fließende Räume erzeugen. Raumkontinuen, die den Innenraum mit dem Außenraum verweben. Dieses Prinzip reduziert die Grenzen eines Raumes auf ein Minimum, zugunsten einer Einfachheit auf verschiedenen Ebenen – vom Grundriss bis zum Materialeinsatz. Das Ergebnis ist maximale Freiheit und individuelle Aneignung. Für das Programm und die Bewohner.
Über die Frage warum Low Budget und ein hoher Qualitätsanspruch sich nicht widersprechen, darüber sprechen wir heute mit Gus Wüstemann in unserem Podcast.
 




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