Zurück JUNG Talk – Die Podcast-Audiothek

Das JUNG Architektur-Team lädt Mit- & Vordenkende der Branche zum Dialog ein und diskutiert im Podcast aktuelle Fragen zu Architektur, Bautechnik und Baupraxis. Hören Sie hier jederzeit, von jedem Ort und so oft Sie mögen in die einzelnen Folgen rein.
 

Sie möchten die neue Episode des JUNG Talk Podcast herunterladen oder mit Ihren Freunden und Kollegen teilen? Kein Problem. Klicken Sie einfach auf das entsprechende Symbol im Podcastfenster und lesen, laden, hören und teilen Sie, so oft Sie mögen.


Prof. Dr. Werner Sobek

Wir stehen vor ökologischen Problemen von noch nie gekannter Dimension und Komplexität. Selbst verschuldet. Die Bauwirtschaft trägt wie keine andere Branche zur Klimaerwärmung bei. Mehr als 50 Prozent der klimaschädlichen Emissionen entstehen heute beim Bauen, ergo ist die Branche auch in der Verantwortung Lösungen für das Bauen von morgen zu entwickeln. Im Rahmen der Gestaltung des Geschäftsberichts für Zumtobel entstand ein Sujet von 17 Thesen, die in ihrer pointierten Schärfe Mahnung, Aufklärung und zugleich Perspektive abbilden.
Dass wir unsere Zukunft bewusster und aktiver als bisher geschehen gestalten müssen, sollte allen ein Anliegen sein. Welche Fragen und Standpunkte sich aus der Diskussion für Prof. Dr. Werner Sobek ergeben, darüber sprechen wir heute mit ihm in unserem Podcast.
 



Arno Lederer

Das Architekturbüro LRO Lederer Ragnarsdóttir Oei aus Stuttgart ist seit vielen Jahren bekannt für seine Bauten. Schwungvolle Fassaden, wiederkehrende Details wie geometrische Additionen, kreisförmige Öffnungen oder einprägsame kunstvolle Ornamente in den Fassaden zeichnen die ausdrucksstarken und preisgekrönten Bauten aus. Die Historie des Bauens spielt dabei eine entscheidende Rolle. Aber auch die Geschichte des Ortes und die Wahl des Materials sind entwurfsbestimmende Parameter, die helfen Gebäude und Räume zu definieren, deren Räume durch ihre körperhaften und taktilen Eigenschaften überzeugen.
Wir sprechen heute mit Prof. Arno Lederer von Lederer Ragnarsdóttir Oei in unserem Podcast über architektonische Neuerfindungen, die Qualitäten des Gebrauchten und zeitgemäße Antworten.
 



Andreas Michels

„Wir verändern Dinge nicht, indem wir gegen die bestehende Wirklichkeit kämpfen. Um etwas zu verändern, müssen wir ein neues Modell entwickeln, dass das alte Modell überflüssig macht.“ Dieses Zitat von Richard Buckminster Fuller beschreibt sehr gut den Wunsch nach dem Wandel. Und zwar nicht nur in der Art und Weise wie wir konstruieren und bauen, sondern auch in der Form der Zusammenarbeit, wie Menschen sich in Projekten begegnen und gemeinsam nach Lösungen suchen. Michels Architekturbüro geht hier neue Wege, indem das Büro nicht nur für die Bauherren nach einer gestalterischen Umsetzung agiler Prozesse sucht, sondern die eigene Bürokultur auf den Prüfstand stellt. Über die Frage, wie man im Sinne und Dienste des Gemeinsinns ausgewogene Lösungen findet, den gesunden Menschenverstand nutzt und sein eigenes Ego zurückstellt, darüber sprechen wir heute mit Andreas Michels in unserem Podcast.



Sandra Kainz

1902 startete Theodorus ten Brinke mit einem kleinen Bauunternehmen seinen Betrieb. Vier Generationen später hat sich das Immobilienunternehmen Ten Brinke mit Hauptsitz im niederländischen Varsseveld zu einem international agierenden Bauunternehmen, Generalunternehmen, Projektentwickler, Kapitalgeber und Investor mit rund 1.200 Mitarbeitern entwickelt. Seit 2010 hat Ten Brinke mit der TBB Ten Brinke-Projektentwicklungs-GmbH in Regensburg eine eigene Niederlassung, von der aus der bayerische Immobilienmarkt betreut wird. Von Beginn an ist Sandra Kainz Teil der Regensburger Dependance, seit 2020 führt Sie als Niederlassungsleiterin mit Prokura das überwiegend weibliche Team.
Dass die deutsche Immobilienwirtschaft noch immer Männerdominiert ist, zeigt der Blick in die Statistik: lediglich rund 15 % der Führungspositionen sind von Frauen besetzt. Höchste Zeit für einen Wandel? Warum das Arbeiten mit weiblichen Teams eine Bereicherung sein kann, darüber sprechen wir heute mit Sandra Kainz von Ten Brinke in unserem Podcast.
 



Bruno Marti

”Früher hieß Luxus: fünf Sterne und Kronleuchter. Heute kann es heißen: lockerer Umgangston und Vintage-Möbel.” So beginnt ein Artikel der Zeitschrift brandeins den Besuch im 25hours Hotel. Natürlich reicht es nicht aus ein paar Möbelfundstücke mit Geschichte zu verteilen, es ist eher das ganzheitliche Setting, welches den Charme, aber auch den Überraschungseffekt einer 25hours Destination ausmacht. „Kennst du eins, kennst du keins“ – nur die Organisationsstruktur hinter den Häusern ist abgestimmt, der Rest entwickelt sich aus dem Zusammenspiel mit dem lokalen Umfeld, mutiger Vordenker und guter Geschichtenerzähler.
Wie man auf gute Ideen kommt und diese erfolgreich weiterentwickelt, darüber sprechen wir heute mit Bruno Marti von 25hours in unserem Podcast.
 



Gerd Kuhn, Katja Knaus, Benedikt Bosch & Tobias Bochmann

Der angespannte Wohnungsmarkt, die veränderten Lebenssituationen, der Wunsch nach lebendigen Quartieren und sozialer und kultureller Diversität führen zu neuen Wohn- und Raumoptionen. Eine dieser Initiativen, die Wohnvielfalt ermöglichen will, ist die Baugruppe Wolle+ in Tübingen. „Wolle+“, das steht für „Wohnen für alle“. Die Idee dahinter: Soziale und kulturelle Durchmischung innerhalb einer Wohnanlage fördern gesellschaftlichen Zusammenhalt und Integration. In einem Konzeptverfahren konnte sich die Gruppe um den Soziologen Gerd Kuhn, die Architekten von Studio Yonder, SOMAA und Simon Maier, gegen 40 Mitbewerber durchsetzen und zwei Häuser realisieren. Über den Weg von der Idee bis zum Bezug der Bewohner und darüber hinaus sprechen wir heute mit Gerd Kuhn, Katja Knaus, Benedikt Bosch und Tobias Bochmann in unserem Podcast.
 



Caroline Eckart

Ende Januar 2021 wurde das Werk 12 von MVRDV und Nuyken von Oefele im Münchner Werksviertel mit dem DAM Preis 2021 als bestes Bauwerk des Jahres ausgezeichnet. Keine Frage, es ist ein Hingucker. Überdimensionale Buchstaben flankieren die Fassade mit AHHH und OHHH. Aber das Gebäude kann viel mehr als gut aussehen und als klug konzipierter Hybrid mit flexiblen Grundrissen eine Antwort auf sich stets ändernde Anforde­rungen sein. Doch das Werk 12 ist nur ein Baustein des neuen Stadtviertels, was auf dem Gelände der ehemaligen Pfanni-Fabrik entsteht. Das Werksviertel hinter dem Münchner Ostbahnhof gilt als eines der spannendsten Städtebauprojekte in Deutschland. Denn das zu transformierende Viertel ist ein Experimentierfeld für alle Beteiligten, die Bauherren, die Planer und die ganze Stadt.

Über die Frage wie man die Vergangenheit und die Zukunft miteinander verknüpft, dem Bestand neues Leben einhaucht und mit einem langfristigen Plan zukunftsfähig bleibt, darüber sprechen wir heute mit Caroline Eckart in unserem Podcast.
 



Marie-Theres Deutsch

Frankfurt am Main hat in den letzten Jahrzehnten einen großen Wandel durchlebt. Ein Großteil der die Skyline prägenden Hochhäuser ist in den letzten 30 Jahren entstanden, aus dem West- und Osthafen sind attraktive Stadtviertel geworden, das bislang unattraktive Flußufer des Mains ist inzwischen ein beliebter Ort im Stadtraum. Dass sich die Mainpromenade in vielen kleinen Schritten über viele Jahre entwickelt hat ist einem Zufall zu verdanken. 1996 kam die Architektin und Stadtplanerin Marie-Theres Deutsch auf einer Pop-up Party in einer U-Bahn-Station mit dem damaligen Stadtrat Corts ins Gespräch. Was es braucht, um unwirtliche Räume zum Leben zu erwecken, wie man ausgetretene Pfade verlässt und sich von der Mutlosigkeit der Verwaltung nicht entmutigen lässt, darüber sprechen wir heute mit Marie-Theres Deutsch in unserem Podcast.
 



Corinna Kretschmar-Joehnk

Die Hotellerie drückt auf den Reset-Knopf. Seit Monaten ist die Branche im Umbruch, noch nie gab es einen besseren Zeitpunkt Konzepte zu hinterfragen und neue Ideen zuzulassen. Das Hotel ist seit je her ein Ort des Experiments, spiegelt es doch die sich ändernden Bedürfnisse der Gesellschaft in extrem kurzen Zyklen wider. Dadurch lässt sich viel ausprobieren, aber auch Trends setzen. Wie schafft man es Emotionen zu wecken, zu verführen, aber die Nutzerorientierung nicht zu vergessen? Kann und muss Design mehr sein als ein Marketingversprechen der Destination zu visualisieren? Das Reisen wird sich nachhaltig verändern. Eine große Chance die Rolle der Innenarchitektur und des Designs neu zu verhandeln.
Über die Frage was es braucht, dass man sich vom Raum sofort umarmt fühlt und welche Chancen die globale Krise ermöglicht, darüber sprechen wir heute mit Corinna Kretschmar-Joehnk von JOI-Design in unserem Podcast.
 



Dea Ecker & Robert Piotrowski

„Erst wenn man die Technik beherrscht kommt die Gestaltung.“ Die Bauten des deutsch-amerikanischen Teams von Ecker Architekten zeichnen sich durch eine hohe Affinität zur Konstruktion aus. Auf die wesentlichen Inhalte reduziert wird jedes Projekt individuell gedacht. Das Resultat ist ein sensitiver Einsatz von Material und eine Umwandlung des Gewohnten in das Besondere. Und wo immer möglich, ist das Tragwerk auch raumbildendes Element. Das stellt subtil die Schönheit der gewöhnlichen Dinge in den Vordergrund und schafft eine Ausgewogenheit von Emotion und Verstand.
Dea Ecker und Robert Piotrowski sind heute zu Gast in unserem Podcast und sprechen mit uns über Intuition und Analyse, irrationale Momente und den Alltag in einem deutsch-amerikanischen Architekturbüro.
 




Den JUNG Talk finden Sie auch auf