Das JUNG Architektur-Team lädt Mit- & Vordenkende der Branche
zum Dialog ein und diskutiert im Podcast aktuelle Fragen zu
Architektur, Bautechnik und Baupraxis. Hören Sie hier jederzeit,
von jedem Ort und so oft Sie mögen in die einzelnen Folgen
rein.
Sie möchten die neue Episode des JUNG Talk Podcast herunterladen
oder mit Ihren Freunden und Kollegen teilen? Kein Problem. Klicken
Sie einfach auf das entsprechende Symbol im Podcastfenster und
lesen, laden, hören und teilen Sie, so oft Sie mögen.

Andreas Ditschuneit & Ernst Ulrich Tillmanns
Bäder und Thermen sind Orte der Entspannung, Erholung und Heilung.
Sie setzen eine intensive Beschäftigung mit der emotionalen Wirkung
von Räumen voraus. Die geschieht über die Raumdimension, -höhe oder
-proportion, die Materialität, Verankerung mit dem Ort, aber auch
über die funktionale Benennung eines Raumes und damit einer
Tätigkeit. Doch die Qualität von Räumen wird von vielen weiteren
Faktoren beeinflusst. Was prägt einen Ort kulturell und historisch?
Welche Vorstellungen und Ziele hat der Auftraggeber? Was ist im
Budgetrahmen umsetzbar und wovon profitieren die Nutzer? Dabei
müssen ästhetische und funktionale Gesichtspunkte ganzheitlich
betrachtet werden. Jede gestalterische Maßnahme beeinflusst
zwangsläufig unsere gebaute Umwelt – in vielerlei Weise. Welche
Stellschrauben sorgsam zu justieren sind, darüber sprechen wir
heute mit Andreas Ditschuneit und Ernst Ulrich Tillmanns von 4a
Architekten in unserem Podcast.
Das Büro 4a Architekten wurde 1990 in Stuttgart gegründet. Mit einem internationalen Team von über 40 Mitarbeitern plant das Büro Sport- und Freizeitbauten, Bildungsstätten und kulturelle Einrichtungen. In Moskau befindet sich eine Zweigstelle des Büros.
Das Büro 4a Architekten wurde 1990 in Stuttgart gegründet. Mit einem internationalen Team von über 40 Mitarbeitern plant das Büro Sport- und Freizeitbauten, Bildungsstätten und kulturelle Einrichtungen. In Moskau befindet sich eine Zweigstelle des Büros.


Thomas Steimle
Die Auseinandersetzung mit dem Ort erfordert die Wertschätzung des
Vorhandenen, des Spurenlesen und Weiterspinnen von Geschichten.
Unabhängig von formalen Gestaltungsansätzen ist es aber auch der
Punkt an dem die Verantwortung der Architekten, lebenswerte private
und urbane Räume zu schaffen, auf die Gesellschaft trifft. Oder
anders gesagt: auf ein Gegenüber trifft. Umso wichtiger ist es die
Annäherung mit dem Ort in einer pointiert greifbaren Idee zu
vermitteln, um deren Tragfähigkeit in der Vielschichtigkeit der
Bauaufgabe stets sichtbar zu halten. Über die Frage wie auf die
Spuren der Orte mit Achtung und Ernsthaftigkeit Antworten gefunden
werden können, darüber sprechen wir heute mit Thomas Steimle von
Steimle Architekten in unserem
Podcast.
Der Architekt Thomas Steimle gründete 2009 sein eigenes Büro in Stuttgart, was er seit 2014 gemeinsam mit seiner Frau Christine leitet. Er hat einen Lehrauftrag für Baukonstruktion und Entwerfen an der Hochschule für Technik, Stuttgart, ist Mitglied im Landesbeirat Baukultur Baden-Württemberg und seit Ende Oktober stellvertretender Vorsitzender des BDA Baden-Württemberg.
Der Architekt Thomas Steimle gründete 2009 sein eigenes Büro in Stuttgart, was er seit 2014 gemeinsam mit seiner Frau Christine leitet. Er hat einen Lehrauftrag für Baukonstruktion und Entwerfen an der Hochschule für Technik, Stuttgart, ist Mitglied im Landesbeirat Baukultur Baden-Württemberg und seit Ende Oktober stellvertretender Vorsitzender des BDA Baden-Württemberg.


Ondrej Chybík & Michal Krištof
A new generation of architects is ready for takeoff, heading to
change the world. This is not about satisfying one's ego or a new
starting cult, it is much more about improving our own environment.
In fact, you need to deliver more input than the actual job
demands. One of the studios included in this topic is
CHYBIK+KRISTOF. The studio was founded in 2010 and meanwhile works
with over 50 multidisciplinary architects from all over the world.
CHYBIK+KRISTOF is based in Prague, Brno and Bratislava. Their
projects have received several awards and are known beyond national
borders. "We must talk about Architecture because it creates the
environment in which we all live." In today’s podcast episode we
talk about strategies and experiments to establish a new
generation's understanding of architecture. Our guests are Ondřej
Chybík and Michal Krištof from CHYBIK+KRISTOF Architects & Urban
Designers.


Lars Krückeberg
Kürzlich ist das neue Buch „IDENTITY“ von GRAFT erschienen. Wer
eine Anleitung für den Erfolg von Signature Buildings erwartet,
wird enttäuscht. Denn das Büro bedient keine eindeutig erkennbare
Architektursprache. Ganz im Gegenteil – jeder Versuch einer
Einordnung in die berühmten Schubladen wird durch eine Kehrtwende
konterkariert. „Graften“ durch die „traditionellen, virtuellen und
analogen Realitäten“ nennen die Architekten dieses Prinzip, um
durch unerwartete, überraschende Missverständnisse innovative und
zugleich gesellschaftlich relevante Lösungen zu entwickeln. Ein
durchaus erfolgreiches Modell, denkt man nur an die Entdeckung von
Penicillin, dem Klettverschluss oder dem Nylonstrumpf… „Zwischen
Glamour und Weltrettung“ titelte eine große Tageszeitung über die
Arbeiten des Büros. Warum diese Aussage zu kurz gegriffen ist,
darüber sprechen wir heute mit Lars Krückeberg in unserem
Podcast.
Das Architekturbüro GRAFT wurde 1998 durch Lars Krückeberg, Wolfram Putz und Thomas Willemeit in Los Angeles, Kalifornien als Label für Architektur, Städtebau, Design, Musik und „The pursuit of happiness“ gegründet. Seit 2001 unterhalten die Architekten eine Bürofiliale in Berlin, seit 2004 eine weitere in Peking. Insgesamt beschäftigt GRAFT rund 150 Mitarbeiter auf drei Kontinenten.
Das Architekturbüro GRAFT wurde 1998 durch Lars Krückeberg, Wolfram Putz und Thomas Willemeit in Los Angeles, Kalifornien als Label für Architektur, Städtebau, Design, Musik und „The pursuit of happiness“ gegründet. Seit 2001 unterhalten die Architekten eine Bürofiliale in Berlin, seit 2004 eine weitere in Peking. Insgesamt beschäftigt GRAFT rund 150 Mitarbeiter auf drei Kontinenten.


Christoph Richter & Jan Musikowski
Das Nachdenken über die Welt von morgen besitzt eine große
Anziehungskraft. Während dies für viele im Reich der Fiktionen
bleibt, hatten Richter Musikowski
Architekten die Chance ihre Visionen für ein Zukunftshaus
zwischen „Haltung und Zwängen“, „Effizienz und Schönheit“,
„Langlebigkeit oder Kurzweile“ zu entwerfen. Nicht ohne die Frage
zu stellen was der Hausmeister in der Zukunft machen wird, wenn die
Technik überhand nimmt. Das Futurium ist eröffnet, das Medienecho
ebbt langsam ab. Geblieben sind die Motive, die nun in den
Folgeprojekten weiterentwickelt werden. Zum Beispiel wie man
Mehrwert auf verschiedenen Ebenen schafft, Nachhaltigkeit nicht mit
Technikeinsatz verwechselt oder eine andere Rezeption der Nutzer
hervorruft. Über konkrete Herausforderungen beim Bauen und
Gedankeninseln für die Kreativität - darüber sprechen wir heute mit
Christoph Richter und Jan Musikowski von Richter Musikowsi in
unserem Podcast. Die beiden Büroinhaber kennen sich seit 2010 aus
ihrer gemeinsamen Zeit als wissenschaftliche Mitarbeiter an der
TU Dresden (am Lehrstuhl Wohnbauten von Carsten
Lorenzen). Mit dem Wettbewerbsgewinn zum „Haus der Zukunft“ (heute
Futurium) wagten sie den Sprung in die Selbständigkeit.


Binke Lenhardt
Crossing boundaries – limiting this term only to cultural
differences between nations is definitely not enough. Only
cross-border visions in architecture, urban renewal and the debate
on resources provide a breeding ground for futureproof
architecture. A close examination of local contexts and its
traditions allows to open up for experimentation and
sustainability. The development is based on new technical processes
and materials, always keeping a focus on the value and quality for
its users. In today’s podcast episode we talk to Binke Lenhardt
from Crossboundaries about how boundaries can be shifted again and
again and which methods are used in order to achieve the best
results.


Peter Brückner
„Architektur kann weit mehr sein als Flächenbedarf zu decken, als
der Ausdruck irgendeines, wie auch immer definierten Zeitgemäßen.
Architektur kann – so denn die Rahmenbedingungen stimmen – den
Benutzern wie den Betrachtern ein die Sinne anregender, ein
vielmehr existenzieller Rahmen sein, in dem man sich wohlfühlen
kann und zugleich die Region, die Stadt, das Umfeld, nicht zuletzt
das Leben aufwerten.“ Diese Worte aus der Einleitung zu dem Buch
Wurzeln und
Flügel vom Autor und Wegbegleiter Enrico Santifaller können wie
eine Anleitung zu einem Perspektivwechsel gelesen werden. Um den
Charakter eines Ortes zu verstehen, die Wahl der verwendeten
Materialien und der Umsetzung des Gebauten, bei dem die Architektur
immer in einem größeren Kontext eingebunden ist. Über die Frage
welche „Wurzeln“ das Bauen benötigt und was einer Idee „Flügel“
verleihen kann, darüber sprechen wir heute mit Peter Brückner,
Brückner & Brückner
Architekten, in unserem Podcast.


Peter Ippolito
There are some professions telling stories with the power of
generated images, which are differently perceived by each
recipient. Whom do we find among those professions? Writers,
artists, musicians, such as architects and designers. It becomes
particularly exciting when results of design cross boundaries of
disciplines. The story can experience a sudden turn. Previously
unseen things at once become the protagonists of a story. One of
Germany’s most successful design studios is Ippolito Fleitz Group, an office that
has mastered the art of storytelling in various dimensions. Peter
Ippolito and Gunter Fleitz founded the studio in 2002. Since then
they have been working with a passionate team of all kinds of
disciplines. They call themselves ‘identity architects’ and realize
a wide variety of international projects in architecture, interior
and product design such as communication and brand strategies. In
2015, Peter Ippolito and Gunter Fleitz were the first German
Interior Designers to be permitted to Interior
Design magazine’s prestigious Hall of Fame. In today’s podcast
episode we talk about “stories” and “interpretations” with our
guest Peter Ippolito.


Karim El-Ishmawi
Von Club-Betreibern zu gefragten Workplace-Strategen. „Typisch
Berlin“ könnte man den Weg von Karim El-Ishmawi, Martin Jacobs und
Chris Middleton, auch bekannt als die Gründer von Kinzo,
bezeichnen. Ob für kleine Start-ups oder international agierende
Konzerne – in den letzten Jahren entstanden nutzerorientierte,
nachhaltige und unverwechselbare Lebens- und Arbeitswelten. Oft
farbenfroh und unkonventionell – man kann sich gut vorstellen in so
einer Arbeitsumgebung kreativ zu arbeiten. Wenn Kinzo über die
Zukunft der Arbeit nachdenkt, vermischen sich Fragen zu
gesellschaftlichem Wandel, technischem Fortschritt, persönlicher
Lebensvision und äußeren Einflüssen.
In unserem heutigen Podcast blicken wir hinter die Kulissen. Über die Frage ob Architekten die besseren Unternehmensberater sind, darüber sprechen wir heute mit Karim El-Ishmawi von Kinzo in unserem Podcast.
2005 wurde das Architekturbüro Kinzo in Berlin gegründet und arbeitet mittlerweile weltweit für international tätige Unternehmen an der Schnittstelle zu Innenarchitektur und Design. Zu Kinzos Kunden gehören unter anderem Adidas, SoundCloud, Amore Pacific, aber auch Surkamp und Zalando.
In unserem heutigen Podcast blicken wir hinter die Kulissen. Über die Frage ob Architekten die besseren Unternehmensberater sind, darüber sprechen wir heute mit Karim El-Ishmawi von Kinzo in unserem Podcast.
2005 wurde das Architekturbüro Kinzo in Berlin gegründet und arbeitet mittlerweile weltweit für international tätige Unternehmen an der Schnittstelle zu Innenarchitektur und Design. Zu Kinzos Kunden gehören unter anderem Adidas, SoundCloud, Amore Pacific, aber auch Surkamp und Zalando.


Jürgen Gaiser
Vom griechischen Philosophen Protagoras stammt der Ausspruch „Der
Mensch ist das Maß aller Dinge.“ In der Produktentwicklung reagiert
man schon lange auf dieses Credo, Human-Centered Design oder
Experience-Design sind nur zwei Buzzwords, die in diesem
Zusammenhang zu nennen sind. Auch in den Führungsetagen der
Konzerne setzt sich die Überzeugung durch, dass nicht allein die
Ausrichtung auf Kennzahlen, sondern auch der Mensch als
Erfolgsfaktor zählt. Nur in der Gestaltung von unseren Räumen – vom
Innenraum bis ins Stadtquartier – steht der Mensch gefühlt eher im
Weg als im Mittelpunkt. Über die Frage warum wir den Mensch als Maß
der Dinge in alle Überlegungen der Raumgestaltung wieder
zurückholen müssen, darüber sprechen wir heute mit Jürgen Gaiser
von blocher partners in unserem Podcast.
In Stuttgart, Berlin, Mannheim und im indischen Ahmedabad schaffen blocher partners sowohl Bauvorhaben für die öffentliche Hand als auch private Bauvorhaben. Über 230 Spezialisten verschiedener Disziplinen entwickeln stimmige Projekte, die sämtliche Details berücksichtigen. Jürgen Gaiser kam 1995 als Interior Designer zu blocher partners und ist seit 1999 Partner. Er beeinflusste maßgeblich den Aufbau der Sparte blocher partners shops. Darüber hinaus verantwortet er die Abteilung Produktdesign.
In Stuttgart, Berlin, Mannheim und im indischen Ahmedabad schaffen blocher partners sowohl Bauvorhaben für die öffentliche Hand als auch private Bauvorhaben. Über 230 Spezialisten verschiedener Disziplinen entwickeln stimmige Projekte, die sämtliche Details berücksichtigen. Jürgen Gaiser kam 1995 als Interior Designer zu blocher partners und ist seit 1999 Partner. Er beeinflusste maßgeblich den Aufbau der Sparte blocher partners shops. Darüber hinaus verantwortet er die Abteilung Produktdesign.





