Das JUNG Architektur-Team lädt Mit- & Vordenkende der Branche
zum Dialog ein und diskutiert im Podcast aktuelle Fragen zu
Architektur, Bautechnik und Baupraxis. Hören Sie hier jederzeit,
von jedem Ort und so oft Sie mögen in die einzelnen Folgen
rein.
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Ben van Berkel
The future is changing faster than ever, whether through
technological progress or unforeseen events such as the global
corona pandemic. This has shown that designing a building is much
more than just the aesthetic and functional parameters. Since its
foundation over 30 years ago, UNStudio has always taken a different
approach. With an experimental and architectural approach that has
been refined over the years – from the master plan to the design
object. The task of designing a completely new district in a grown
european city is rarely offered nowadays. A great opportunity to
look into the future viability of cities and their parameters. In
today’s podcast episode we are talking about how architecture and
urban planning can make people healthier and happier with our guest
Ben van Berkel from UNStudio.


Christian Heuchel
„Vieles, was heute gebaut wird, ist charakterlos.“ Liegt es an der
undankbaren Rolle des Architekten an der Schnittstelle zwischen
verschiedenen, teils widersprüchlichen Interessenslagen? Oder dem
mangelnden Interesse der Nutzer an einer zukunftsfähigen Umwelt?
Oder haben wir einfach verlernt miteinander zu sprechen? Zu
abstrakt, zu komplex sind die Erklärungen der Planer, zu leer die
Geschichten, die das Bauwerk seinen Betrachtern und Bewohnern
erzählen kann? Wir brauchen neue Wege um über Architektur zu
diskutieren. Wie diese aussehen können, darüber sprechen wir mit
Christian Heuchel in unserem
Podcast.


Andreas Hofer
Internationale Bauausstellungen stehen seit über 100 Jahren für
Innovation und Experiment. Die erste und wohl spektakulärste
Werkbundausstellung fand 1927 unter dem Titel »Die Wohnung« in
Stuttgart statt: Neben der Siedlung auf dem Weissenhof mit ihren 21
Musterhäusern präsentierte sie auf einem Messegelände in der
Stuttgarter Innenstadt einer halben Million Besuchern modernes
Design, zeitgenössische Materialien und neueste Technik. 100 Jahre
später wird es 2027 wieder eine IBA in Stuttgart geben. Doch die
heutigen Fragestellungen sind komplexer. Angefangen bei der Frage
des gesellschaftlichen, technologischen und ökologischen Wandels
und dessen Auswirkung auf die Stadtregion Stuttgarts bis zur Frage
wie Bauten und Infrastrukturen zukunftsfähiger und lebenswerter
gestaltet werden können. Wie man so ein Projekt strukturiert und
über den Zeitraum von 10 Jahren mit Leben füllt, darüber sprechen
wir heute mit Andreas Hofer, künstlerischer Intendant der IBA'27,
Stuttgart in unserem Podcast.


Benedetta Tagliabue
Thinking about the future of our cities, we have to admit that it
is no longer about iconographic architecture, but rather about the
social responsibility of architects and urban planners. What shapes
a sustainable environment? How can spaces be developed - from urban
areas to private retreats - so it becomes better for the people to
use and live in it? How do we bring human scale back into the city
and what design tricks can we use to involve people more? In
today’s podcast episode we talk about what makes people happy and
how architecture can influence people and society with our guest
Benedetta Tagliabue from Miralles Tagliabue
EMBT.


Martin Haas
Unsere Welt befindet sich im Umbruch. Klimawandel, schwindende
Ressourcen, demografischer Wandel sowie sich verändernde
Anforderungen an Mobilität bestimmen die gesellschaftlichen und
politischen Debatten. Auf der anderen Seite entstehen durch die
Dynamik der Transformation innovative Möglichkeiten neue
Materialien und Fertigungsprozesse voran zu treiben. Gleichzeitig
dämmert uns, dass wir die Art, wie wir leben, ändern müssen, um
auch zukünftigen Generationen die gleichen Lebensbedingungen zu
ermöglichen. Die Bewegung „Fridays for Future“
ist das Symbol der Sehnsucht nicht nur über ökologische, sondern
auch über gesellschaftliche Alternativen nachzudenken. Um Mensch,
Raum und Umwelt wieder in Einklang zu bringen. Über die Frage wie
diese Alternativen aussehen können um unseren Lebensraum
langfristig resilient und zugleich „schön“ zu machen, sprechen wir
mit Martin Haas von haascookzemrich
STUDIO2050.


Stefan Opitz und Katja Schober
„Hospitality“ ist der Schlüsselbegriff für das Konzept, das hinter
dem Neubau des Bettenhauses der Waldkliniken
Eisenberg steht. In dem englischen Begriff für Gastfreundschaft
verbirgt sich nicht nur das Wort „Hospital“ – also Krankenhaus,
sondern auch das griechische Wort „Hospis“ für Gast. Denn
eigentlich funktioniert der Neubau wie ein Hotel und die Patienten
sind Gäste – ein außergewöhnliches Konzept für ein kommunales
Krankenhaus. Auch die Architektur und das Design ist Teil der
ganzheitlichen Planung – von der Entscheidung für einen Holzbau bis
zur Espressotasse mit dem eigens für den Neubau kreierten Logo. Am
10. September 2020 wurde das Bettenhaus vom Thüringischen
Ministerpräsidenten Bodo Ramelow eingeweiht, ab dem 31. Oktober
werden die ersten Patienten zu Gast sein. Über dieses
Leuchtturmprojekt und weitere Ansätze sprechen wir heute im Podcast
mit unseren Gästen Stefan Opitz und Katja Schober von HDR,
die als Architekten dieses außergewöhnliche Projekt begleitet
haben.


Thomas Höxtermann
Die google-Suche nach dem Wort Building Information Modeling ergibt 11.400.000
Treffer. Ergänzt durch die Fragen „Was ist BIM?“ und „Chancen und
Risiken“. Dies ist auf den ersten Blick erstaunlich, denn
inzwischen ist bei vielen Planern angekommen, dass digitale
Technologien zur Kostentransparenz, Effizienz und Termintreue
beitragen können, weil Kosten und Risiken einfacher, früher und
präziser ermittelt werden können. Auch sorgt die Verfügbarkeit von
Daten und Informationen für alle am Bauprojekt Beteiligten für
Transparenz und Vernetzung. Als eines der ersten Büros in
Deutschland setzen Nattler Architekten seit 2007 Building Information Modeling für flexible Architektur
und effektive Prozesse ein. Über ihren Ruf als “BIM-Power-User“ und
die Herangehensweise des Büros, darüber sprechen wir heute mit
unserem Gast Thomas Höxtermann.


Caspar Schmitz-Morkramer
Unsere Innenstädte haben ein riesiges Problem: ihre
Monotonisierung. Waren es erst die hohen Mieten, kam dann das
Online-Geschäft hinzu, das den stationären Handel immer stärker
bedroht. Die Folgen sind große Handelsketten und multinationale
Marken, die ein austauschbares Bild erzeugen – mit fatalen Folgen
für das Stadtbild und den Einzelhandel. Anfang des Jahres wurde die
Studie „retail in transition“ veröffentlicht, die nicht nur in der
Fachwelt Aufmerksamkeit erregte. Sie stellt unterschiedliche
Stadt-Szenarien dar, die das Büro caspar. weltweit im Austausch mit Zukunftsforschern,
Wissenschaftlern und Stadtplanern entwarf. Sie scheinen für die
Zeit nach der Krise wie gemacht. Welche Perspektiven sich daraus
für die Stadt ergeben, darüber haben wir mit unserem Gast Caspar
Schmitz-Morkramer gesprochen.


Monika Lepel
In Gedanken frei
Der Begriff der Begrenzung ist aktuell wieder ein Thema, wir sprechen in Zeiten der Pandemie von „social“ und „physical“ distancing, dem Spagat zwischen dem Abstand halten voneinander, ohne die menschliche Nähe zu verlieren. Über die Frage wie viel Nähe aber auch Distanz der Mensch braucht, darüber sprechen wir heute mit Monika Lepel von LEPEL & LEPEL Köln in unserem Podcast.
Der Begriff der Begrenzung ist aktuell wieder ein Thema, wir sprechen in Zeiten der Pandemie von „social“ und „physical“ distancing, dem Spagat zwischen dem Abstand halten voneinander, ohne die menschliche Nähe zu verlieren. Über die Frage wie viel Nähe aber auch Distanz der Mensch braucht, darüber sprechen wir heute mit Monika Lepel von LEPEL & LEPEL Köln in unserem Podcast.


Jan und Benjamin Wirth
Der Strukturwandel im Handel – vom stationären Laden zum
Onlinehandel – wirkt sich auf die Funktion der Innenstadt und damit
dem gesamten Gefüge des Zentrums aus. Der Immobiliendruck ist
riesig, lokale Geschäfte werden verdrängt und durch die immer
gleichen Ketten ersetzt.
Gleichzeitig verbrauchen wir viel zu viel Fläche, ein Großteil davon an den Stadträndern, für Einfamilienhaussiedlungen und Gewerbegebiete. Auf der grünen Wiese baut es sich leichter als im Bestand.
Dann kam die Corona-Pandemie und bis dato waren lebendige Innenstädte von heute auf morgen gespenstisch leer.
Was für eine Chance sich hier bietet, darüber sprechen wir in dieser Podcastfolge mit Jan und Benjamin Wirth.
Gleichzeitig verbrauchen wir viel zu viel Fläche, ein Großteil davon an den Stadträndern, für Einfamilienhaussiedlungen und Gewerbegebiete. Auf der grünen Wiese baut es sich leichter als im Bestand.
Dann kam die Corona-Pandemie und bis dato waren lebendige Innenstädte von heute auf morgen gespenstisch leer.
Was für eine Chance sich hier bietet, darüber sprechen wir in dieser Podcastfolge mit Jan und Benjamin Wirth.


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