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Das JUNG Architektur-Team lädt Mit- & Vordenkende der Branche zum Dialog ein und diskutiert im Podcast aktuelle Fragen zu Architektur, Bautechnik und Baupraxis. Hören Sie hier jederzeit, von jedem Ort und so oft Sie mögen in die einzelnen Folgen rein.
 

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Prof. Helga Blocksdorf

„Es gibt Stellen im Entwurf, an denen sich die Idee – eingedenk aller analogen und digitalen Entwurfswerkzeuge – mit der Verpflichtung, dem Stand der Technik entsprechend zu bauen – das heißt mit planungsrechtlichen, bauphysikalischen und brandschutztechnischen Anforderungen und vor allem mit strukturell-konstruktiven Fragen –, überlagert und zu einem scheinbar unlösbaren Problem verdichtet.“ Zitat Ende! Seismische Stellen nennt die Architektin Helga Blocksdorf diese Bruchstellen. Die Gefahr, an diesen Punkten zu scheitern, ist dabei mindestens so hoch wie das architektonische Potenzial, das sich hier verbirgt. Über das Ausloten dieses Spannungsfeldes zwischen Konstruktion und Entwurf darüber sprechen wir heute mit Helga Blocksdorf in unserem Podcast.
 



Tobias Wulf

Wer sich mit dem Begriff der Komplexität beschäftigt, landet früher oder später beim Wirtschaftswissenschaftler Fredmund Malik. Mit dem Begriff der Komplexitätsgesellschaft beschreibt dieser den globalen gesellschaftlichen Wandel im 21. Jahrhundert und stellt als entscheidende Herausforderung den Umgang mit der Komplexität heraus. Auch das Bauen wird immer komplexer, sei es durch die Art des Bauens und der Zusammenarbeit sowie der steigenden Zahl an Normen, Richtlinien und Vorgaben. Gleichzeitig besteht der Wunsch nach einfachen Lösungen, nach einem klugen Umgang mit unseren endlichen Ressourcen, ohne die Offenheit und Neugier für Neues zu verlieren.
Über die Frage, wie man die Komplexität zugunsten des Einfachen meistern und zum eigenen Vorteil nutzen kann, darüber sprechen wir heute mit Tobias Wulf in unserem Podcast.
 



Robert Meyer & Tobias Karlhuber

Der Wohnungsmarkt steht vor großen Herausforderungen. Gerade in den Ballungsräumen und wirtschaftsstarken Regionen ist qualitätvoller und bezahlbarer Wohnraum Mangelware und der Druck nimmt weiter zu. Wohnraum und Einwohnerentwicklung halten nicht Schritt, die Gründe sind vielfältig – von fehlenden Flächen, exorbitanten Bodenpreisen bis zu steigenden Anforderungen und langwierigen Genehmigungsverfahren. Viele Interessen sind unter einen Hut zu bringen, daher sind neue Ansätze gefragt, die gutes und bezahlbares Wohnen, aber auch das klimaneutrale und das altersgerechte Bauen voranbringen.
Auch München wächst und wächst und wächst. Knapp 8.300 Wohnungen sind im Jahr 2020 entstanden. Ein Player auf dem Markt ist das Architekturbüro von Robert Meyer und Tobias Karlhuber, die sich mit ihren Wohnungsbauten einen Namen gemacht haben. Wie sie die Entwicklung der letzten Jahre erlebt haben und ob die Zukunft in Wohnhochhäusern liegt, darüber sprechen wir heute mit Robert Meyer und Tobias Karlhuber in unserem Podcast.
 



Olaf Steinhage

„In jeder Hotelimmobilie ist noch Platz für Verbesserungen.“ Wer als Eigentümer, Hotelentwickler, Investor, Bank oder Hotelier rund um eine Hotelimmobilie Entscheidungen treffen muss, steht ständig vor neuen Herausforderungen, die Zeit und Ressourcen beanspruchen. Die Themen gehen von A wie Asset Management bis Z wie Zimmerpreis. Es geht um Destinationsentwicklung und Roll-out Strategien, Machbarkeitsstudien und die Begleitung bei komplexen Re-Positionierungen. Während zu Beginn der Pandemie ein „Nichts wird so sein wie vorher“ vermutetet wurde, stellen wir fest, dass einiges geblieben ist: die Zettelwirtschaft beim Einchecken, das Frühstücksbuffet, aber auch die Vielfalt der Hotel-Developments und Neueröffnungen.
Über die Frage was wir in den letzten zwei Jahren in der Hotellerie für die Zukunft lernen können, darüber sprechen wir heute mit Olaf Steinhage in unserem Podcast.
 



Matthias Ballestrem

Im Entwurfsprozess ist es oftmals ein Zustand völliger Vertiefung in das Gestalten, der zu neuen und einzigartigen Findungen führt und der Architektur ihre spezifische räumliche Sprache verleiht. In diesem Zustand herrscht maximale gestalterische Freiheit. Nicht auf eine Lösung wird hingearbeitet, sondern intuitiv innerhalb eines Möglichkeitsfeldes experimentiert. Eine Methode kann der kontrollierte Kontrollverlust sein, eine andere den Raum als Sprache zu sehen, in dem analog zum naturwissenschaftlichen Experiment ein bestimmtes Phänomen isoliert und in kontrollierten Laborbedingungen untersucht wird. Angesichts der dringlichen Klima- und Ressourcenfragen gilt heute mehr denn je, dass die Weiterentwicklung der entwurflichen und konstruktiven Möglichkeiten wagemutige Experimente in der Baupraxis erfordern. Höchste Zeit die Denkkorsette zu sprengen und neue Handlungsräume für die Gegenwart zu gewinnen.
Aber wie? Darüber sprechen wir heute mit Matthias Ballestrem in unserem Podcast.
 



Cord und Rolf Glantz

In der Philosophie der Zwillingsbrüder Cord & Rolf Glantz braucht es für ein gutes Projekt drei Zutaten: design, branding & love. Eine ansprechende Gestaltung, die nicht nur ein Eyecatcher ist, sondern auch noch gut funktioniert, ein unverwechselbares räumliches Markenzeichen, und das wichtigste: ein starkes Gefühl für etwas, das man sehr gerne hat oder tut. Dazu muss man sich zurücknehmen und zuhören, verstehen und im besten Fall gemeinsam weiterdenken. Dann kann man dem Ganzen auch ein Sahnehäubchen aufsetzen. Klar, eine Torte schmeckt auch pur, aber Cord & Rolf Glantz haben es lieber perfekt.
Wie viel Herzblut in den vielen kleinen Details steckt und wie die Geschmäcker sich verändern, darüber sprechen wir heute mit Cord & Rolf Glantz in unserem Podcast.
 



Kilian Kresing

„Wir können nicht beeinflussen, wie die Geschichten ausgehen, die sich in den geplanten Räumen abspielen. Aber wir können den Grundstein für gute Erlebnisse legen, weil wir uns bereits beim Entwurf in die Menschen versetzen, die später in unseren Räumen leben, lernen, arbeiten werden.“ Ein schöner Einstieg in das Gespräch mit Kilian Kresing, der seit 2010 das Büro Kresings Architekten zusammen mit seinem Vater und Christian Kawe führt.
Denn um sich in jemanden reinzuversetzen braucht es Mut und einen Blick voraus. Wie wird man zum Mitstreiter eines engagierten Schulleiters, Sparringpartner für eine Kreativagentur oder zum Experten für moderne Technologien? Der Mensch steht im Mittelpunkt des Schaffens, aber auch die Qualität der Räume und eine nachhaltige Umsetzung.
Über die Frage, wann ein Raum der Nährboden für gute Geschichten sein kann und welches Mindset es dazu braucht, darüber sprechen wir heute mit Kilian Kresing in unserem Podcast.
 



Lukas Rungger

Die Medien rezipieren das junge Büro noa* network of architecture gerne als Seelensucher und Geschichtenbauer, sie selbst beschreiben sich als „waghalsige Weltenbummler“. Wie gut sich die Welten vertragen, zeigt die Leidenschaft, mit der viele kleine und große Geschichten erzählt werden. noa* steht für den essentiellen Ausdruck einer kollaborativen Arbeitsethik. Dazu gehört die interdisziplinäre Zusammenarbeit, die hollistische Herangehensweise an den Entwurf und der Fokus auf den zu entdeckenden und sich stets wandelnden Kern der Sache. Das Spiel mit lokaler Identität und globalen Sichtweisen beherrscht das agile Team aus Architekten, Designern und Künstlern virtuos.
What is it all about? Wie man an der Substanz und Essenz arbeitet, anstatt Schönheits-OP und Post Production betreibt, darüber sprechen wir heute mit Lukas Rungger in unserem Podcast.
 



Jan Wiese

Beständiger Wandel ist Teil unseres Lebens. Gelernte Strukturen brechen auf, Leitbilder verändern sich. Was gestern noch gelobt wurde, macht heute Neuem Platz. Heraklits Entdeckung für die Gesellschaft gilt auch für die Parameter des Planens und Bauens. Es gilt für den Ort, die Konstruktion, den Zeitgeist, die gebaute Umwelt, aber auch für den Nutzer und seine Nachbarn. Da ist es hilfreich, wenn man sich für den Zusammenhang der Dinge in der Vergangenheit, in der Zukunft und ihre Auswirkungen auf den Moment interessiert. Mit dieser Neugier überformen Jan Wiese Architekten Gründerzeitparzellen, Industriedenkmäler, Plattenbauten, Arbeitswelten und seit neuestem auch S-Bahn-Viadukte. Wenn es sinnvoll ist, verändern sie auch gern die Denkweisen ihrer Auftraggeber.
Das Ziel von Jan Wiese ist immer die Angemessenheit von Lösungen und der bestmögliche gestalterische Ertrag. Wie seine Strategie dazu aussieht, darüber sprechen wir heute mit ihm in unserem Podcast.
 



Annabelle von Reutern

Bauen verursacht in erheblichem Maße Emissionen und verbraucht Ressourcen. Zeit sich zu fragen, wie eine ressourceneffiziente Architektur aussehen kann. Wie verändern sich Planungs- und Bauprozesse? Bisher war die Wiederverwendung von Baustoffen nahezu nicht existent, da der Prozess nicht holistisch betrachtet wurde und nur Insellösungen existieren. Das Startup Concular digitalisiert Materialien im Bestand als digitale Material- und Produktpässe und macht die Wiederverwendung durch ein Matching von Angebot und Nachfrage sowie der Organisation von lokalen Lieferketten bis zum Wiedereinsatz einfach und praktikabel. Das Ziel ist es, alle Akteur:innen der Baubranche dabei zu unterstützen, Materialien und Produkte so oft wie möglich wiederzuverwenden, anstatt neues Material zu beschaffen.
Wie der Schritt in eine kreislaufgerechte Bauwirtschaft gehen kann, darüber sprechen wir heute mit Annabelle von Reutern in unserem Podcast.
 




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