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Das JUNG Architektur-Team lädt Mit- & Vordenkende der Branche zum Dialog ein und diskutiert im Podcast aktuelle Fragen zu Architektur, Bautechnik und Baupraxis. Hören Sie hier jederzeit, von jedem Ort und so oft Sie mögen in die einzelnen Folgen rein.
 

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Jürgen Mayer H.

Die Entwürfe von J. MAYER H. fallen auf. Ungewöhnliche Formen, wiederkehrende Muster, responsive Materialien – das Büro arbeitet in allen Maßstabsebenen an der Schnittstelle zwischen Architektur, Kommunikationsdesign und neuen Technologien. Sehen die Gebäude anders aus, weil sie anders funktionieren als das Gros der gebauten Umwelt, oder öffnet die Gestalt erst den Horizont für das Neue? Ein Satz aus einem Interview spricht dafür: „Architektur ist ein Katalysator, der nicht als Hintergrund für das alltägliche Leben dient, sondern etwas, das dazu anregt, räumliche Gegebenheiten neu zu überdenken."
Architektur soll zu möglichen Entdeckungen führen. Wie das geht, macht J. MAYER H. in vielen Projekten vor.
Die Jahre 2002, 2012 und 2022 markieren jeweils einen Meilenstein für das Büro, in vielerlei Hinsicht. Welche das sind und wie man die Herausforderung mit jedem Projekt aufs Neue sucht und findet, darüber sprechen wir heute mit Jürgen Mayer H. in unserem Podcast.
 



Daniel Schneider & Wolfgang Gallas

Ameron, Holiday Inn, Hotel Atlantis, Motel One, Ruby.
Berlin, Crans Montana, Genf, Killarney, Telfs, Zürich.
Von A wie Architektur bis T wie Tsa Technical Services Agreements.
Das Schweizer Büro monoplan ist nicht nur Branchenkenner der aktuellen Hotellerie, sondern gestaltet den Markt selbst aktiv mit. Mit großem Wissen, Erfahrung und vor allem Kreativität. Es ist eine spannende Aufgabe, die Werte und Ziele zu analysieren und wenn nötig neu auszurichten. Das Projekt ist erst zu Ende gedacht, wenn auch das Branding für Projekte entwickelt werden kann, das von Beginn an konzipiert wurde. Es kann aber natürlich auch der Startpunkt sein, von dem aus sich alles Weitere ableitet.
Über die Frage woher die unerschöpfliche Leidenschaft kommt immer neue Welten zu kreieren, darüber sprechen wir heute mit Daniel Schneider und Wolfgang Gallas in unserem Podcast.
 



Karin Klein & Alexandra Bayer

Jung, dynamisch und immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen – das Architektenteam von m.ing.a setzt Aufträge unterschiedlichster Größenordnungen kreativ und effizient um. m.ing.a steht für das, worum es geht: m.ünchner ing.enieure und a.rchitekten. m.ing.a aber auch der Spitzname der Münchner für ihre geliebte Heimatstadt. Diese Liebe zur Münchner Lebensart spiegelt sich in allen Belangen wider – von der Website bis zur Vielfalt der Projekte.
Form folgt Herzlichkeit oder doch lieber Herzblut trifft Hirnschmalz? Darüber sprechen wir heute mit Karin Klein und Alexandra Bayer in unserem Podcast.
 



Eckhard Gerber

Jede Epoche hat ihren Zeitgeist, der sich in der Formensprache als auch im inhaltlichen Programm von Raum, Architektur und Stadt ausdrückt. In der Verantwortung der Architektur und Stadtplanung liegt es, diese Trends frühzeitig zu erkennen, sie zu entwickeln und zu prägen. Was man dazu braucht? Neugier. Neugierde auf das, was uns umgibt, uns prägt, und Neugier auf das, was um uns herum passiert. In der Arbeitspraxis bedeutet dies, die Impulse aus den neuen Tendenzen mit den Erfahrungen der Vergangenheit zu verknüpfen. Gute Architektur entsteht für Eckhard Gerber durch die Diskussion, den Perspektivwechsel und eine sinnvolle Ergänzung aus anderen Kulturkreisen – aus deren Werten, ihrer Denkweise und wie diese sich in Architektur ausdrückt.
Über die Frage der Verantwortung die Zukunft neu zu denken – und wie man Veränderungsprozesse architektonisch begleiten muss, darüber sprechen wir heute mit Eckhard Gerber in unserem Podcast.
 



Titus Bernhard

„Provokateur wider Willen“ so titelt ein Magazin über den Augsburger Architekten Titus Bernhard. Eine Steilvorlage für den in der Architekturwelt vor allem für seine hochkarätigen Villen und exklusive Architektur bekannt gewordenen Architekten. Denn neben dieser Seite gibt es eine dem Menschen und der Gesellschaft zugewandte Haltung, das Bedürfnis, einer breiteren Öffentlichkeit die wunderbare Welt der Architektur näher zu bringen. Der Paradigmenwechsel ist eine Herausforderung, aber auch Chance. Wie bringt man Mindeststandards und Qualität zusammen? Braucht es eher Geld oder eine klare Haltung für gute Architektur? Veränderung gelingt nur durch Überwindung. Nichts ist schlimmer als Gleichgültigkeit.
Über die Frage wie der Spagat zwischen gesellschaftlicher Relevanz, sozialer Verantwortung und hohem handwerklichen und ästhetischen Anspruch zu lösen ist, darüber sprechen wir heute mit Titus Bernhard in unserem Podcast.
 



Alexander Fehre

Der Start in etwas Großes kommt manchmal unerwartet. Wie der erste große Auftrag des Stuttgarter Innenarchitekten Alexander Fehre für Bosch. Eine neue Arbeitswelt auf 3.200 Quadratmetern Fläche zu entwickeln, erfordert nicht nur profunde Kenntnisse von der Gestaltung von Raum, sondern auch Mut und Neugierde. Eine anspruchsvolle und individuelle Gestaltung kostet Zeit. Ideen werden gezeichnet, ausprobiert, verglichen und oft wieder verworfen. Es braucht die kleinen Freiheiten, um gute Projekte entstehen zu lassen, die trotzdem wirtschaftlich abbildbar sind. Denn nichts ist spannender als das, was zunächst unmöglich erscheint!
Die Projekte von Alexander Fehre sprechen unterschiedliche Auftraggeber an. Neben den agilen Arbeitswelten gehören auch Wohnwelten und Retailprojekte zum Portfolio. Denn der Innenarchitekt will sich nicht auf ein Thema und eine Aufgabe beschränken. Er liebt die Abwechslung. Wiederholungen langweilen ihn. Wie er die Tristesse vermeidet, darüber sprechen wir heute mit Alexander Fehre in unserem Podcast.
 



Angelika Fitz

Ausstellungen sind im Architekturdiskurs ein wichtiges Medium. Hier werden Themen aufgeworfen, Positionen manifestiert und Diskussionen angestoßen. Gleichzeitig sind sie ein Instrument, Wissen auf verschiedenen Ebenen in unterschiedlichen Formaten zu vermitteln. So weit die Theorie. In der Praxis sind die Herausforderungen viel komplexer. Im Gegensatz zu Design oder Kunst kann man selten Werke 1:1 in den Ausstellungsraum bringen. Man muss immer wieder neu überlegen, wie man die Dinge zeigt. Wie also kann Architektur in einer Institution vermittelt werden? Wer soll durch die Architekturausstellung angesprochen werden? Das Architekturzentrum Wien zeigt, diskutiert und erforscht, wie Architektur und Stadtentwicklung das tägliche Leben aller Menschen prägen. Denn die Frage, was Architektur kann, geht alle an!
Über die Frage, wie man Architektur als gesellschaftliche Dimension betrachten kann und wie man den Spagat zwischen Fachexpertise und einer breiten Öffentlichkeit schafft, darüber sprechen wir heute mit Angelika Fitz in unserem Podcast.
 



Julia Erdmann

Hinterfragt den Status Quo! Eine prägnante Forderung des Büros JES Socialtecture. Denn oft wird einfach darauf losgebaut, ohne Fragen zu stellen. Was dabei rauskommt sehen wir landauf, landab. Wie also lassen sich Stadt, Gebäude und Räume, die eine große Qualität und Bedeutung für die haben, die sie benutzen anders denken? Mit anderen Worten: gute Orte schaffen, die auch langfristig einen Wert haben? Wie lassen sich lokale Akteure in Planungsprozesse co-kreativ einbeziehen, damit lebendige Räume entstehen? Und welche Methoden braucht es dafür? Socialtecture ist mehr als Architektur. Sie ist eine neue Disziplin an der Schnittstelle von Architektur, Stadtplanung, Soziologie, Ökonomie und Psychologie. Im Mittelpunkt allen Schaffens: der Ort und der Mensch.
Über die Frage wie man Wege suchen und finden kann etwas positiv zu bewegen, darüber sprechen wir heute mit Julia Erdmann in unserem Podcast. Denn du sagst: „Wenn es mit Architektur klappt, dann auch mit vielen anderen Sachen….“
 



Peter Mörtenböck & Helge Mooshammer

Peter Mörtenböck und Helge Mooshammer haben im vergangenen Jahr als Kuratoren den Österreichischen Pavillon auf der Architekturbiennale in Venedig bespielt und hier einen der inhaltsvollsten Beiträge der Architektur-Weltausstellung geliefert. So zumindest das einhellige Urteil der Presse. Vor Ort wurde man von digitalen Botschaften in analogen Lettern empfangen: "Access is the new capital!” oder “The platform is my boyfriend!"
Jeder benutzt sie: digitale Plattformen, Apps, Emojis, die heile Welt der Bits und Bytes, der bunten Icons auf dem Smartphone und der vielen Tweeds und Likes. Aber die Kehrseite ist alles andere als lustig. Unser Leben findet in einer zunehmend digitalen Welt statt und wir lagern immer mehr Aspekte unseres täglichen Lebens in Apps und Clouds aus. Je mehr wir uns auf den digitalen Plattformen bewegen, desto mehr geraten gewachsene urbane Strukturen, öffentliche Einrichtungen und gewohnte Formen sozialer Organisation unter Druck. Das hat einen enormen Einfluss auf Architektur und Stadtgestaltung. Plattform Urbanismus! Was ist das? Darüber wollen wir heute mit Peter Mörtenböck und Helge Mooshammer in unserem Podcast sprechen.
 



Oliver Thill

Im Jahr 2000 prägte ein Begriff die Architekturszene: „SuperDutch“. Eine Fülle von architektonischen Konzepten, gefordert und gefördert von coolen Bauherren, flutete den internationalen Diskurs. Im gleichen Jahr gründeten die deutschen Architekten André Kempe und Oliver Thill ihr Atelier in Rotterdam. Ein smarter strategischer Schachzug, aber auch ein gigantisches Abenteuer. Was mit kollektivem Wohnen und kleinen öffentlichen Gebäuden begann, ist inzwischen ein europaweit agierendes Büro mit einem breit angelegten Portfolio. Die wechselnden Aufgaben und die Erkenntnisse des internationalen Arbeitens halten das Büro frisch. Anstatt abzuwarten, sucht sich das Atelier neue Tätigkeitsfelder, nach den Potenzialen der multikulturellen Belegschaft.
Ausprobieren, Grenzen ausloten, loslegen. Wer wagt, gewinnt. Darüber reden wir heute mit Oliver Thill in unserem Podcast.
 




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