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Das JUNG Architektur-Team lädt Mit- & Vordenkende der Branche zum Dialog ein und diskutiert im Podcast aktuelle Fragen zu Architektur, Bautechnik und Baupraxis. Hören Sie hier jederzeit, von jedem Ort und so oft Sie mögen in die einzelnen Folgen rein.
 

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Prof. Heike Hanada

Die Arbeit von Heike Hanada ist geprägt vom permanenten Perspektivwechsel zwischen künstlerischer Intervention und architektonischer Realität. Dabei stehen sich die Themen archetypische Monumentalität und räumliche Auflösung mit unterschiedlichen Perspektiven gegenüber. Teilweise widersprüchlich, teilweise gehen sie auseinander hervor. Monumental ist, was den Maßstab sprengt. In der Historie bewusst verwendet, um den öffentlichen Institutionen ihre Position im Stadtgefüge zu geben, ist die architektonische Debatte um den Begriff der Monumentalität heute verpönt. In der Kunst ist das Monument eine Qualität, beim Bauen ist der Begriff negativ konnotiert. Zu Recht? Ist der Zerfall des Monuments hin zum Fragment die Chance, eine neue identitätsstiftende Rolle in der jüngeren Architekturentwicklung zu besetzen?
In unserem Podcast sprechen wir heute mit Heike Hanada über Missverständnisse, eine Welt modischer Strömungen und die Schönheit von Fragmenten.
 



Marvin Bratke und Florian Michaelis

Idealistisch, pragmatisch, partizipativ könnten drei Schlagwörter sein, die das Büro Urban Beta beschreiben. Immobilien nennen sie lieber Immovielien. Nachbarschaft, Kultur, Bildung, Wohnen, Arbeit: unverzichtbar für lebendige Quartiere und Städte. Menschen, die solidarisch Immobilien für viele entwickeln, sind wichtige Akteure in der Entwicklung von nachhaltigem Mehrwert. Urban Beta ist so ein Player. Ein Studio für Rauminnovation und -strategie, das inklusive, innovative und transformative Raumlösungen kreiert. Sie entwickeln vorausschauende Planungstools und schaffen Plattformen für partizipative Co-Creation-Prozesse und nahtlose Übergänge zwischen physisch und digital. Dabei wird die Praxis mit angewandter Forschung kombiniert, um neue Technologien, Innovationen und vorausschauende Planung in einem ganzheitlichen Ansatz zu integrieren.
Über die Frage, wie man soziale Gerechtigkeit, Co-Creation und On-Demand Business Modellen miteinander verknüpfen kann, darüber sprechen wir heute mit Marvin Bratke und Florian Michaelis in unserem Podcast.
 



David Bauer und Martin Pohl

Mit der Bahn ankommen und arbeiten: Direkt im Berliner Hauptbahnhof haben Geschäftsreisende und Freiberufler die Möglichkeit, auf rund 1.500 m² in aller Ruhe fokussiert zu arbeiten. Möglich macht das everyworks, das Coworking-Angebot der Deutschen Bahn, welches in der 10. Etage mit Blick über die Hauptstadt entstanden ist. Nur für 2018 registrierte die Deutsche Bahn 190 Millionen Geschäftsreisen. Umfragewerte zeigen gleichzeitig, dass 83 Prozent der Wartezeit bei Zugreisen nicht produktiv genutzt werden. Das Konzept könnte also aufgehen. Für die Gestaltung verantwortlich ist das Büro Projekte International, gegründet von David Bauer und Martin Pohl. Über die Frage was man lernt, wenn man für das Start-up eines ehemaligen Staatskonzerns neue Bürowelten, aber noch vieles mehr, entwickelt, darüber sprechen wir heute mit David Bauer und Martin Pohl von Projekte International in unserem Podcast.
 



Christopher Sitzler

Wer sich auf Baustellen rumtreibt, weiß, was der Spruch „Sichtbeton – nichts anzeichnen!“ sagen will: hier bitte keine Konstruktionsskizzen, Nachrichten an den Kollegen oder Comics. Denn das roughe Material soll genau so zur Wirkung kommen, wie es ca. 40 Jahre zuvor eingebracht wurde. Mit allen Macken und Fehlstellen, als Kontrastprogramm und Bühne für neue Wohnwelten. Der junge Architekt Christopher Sitzler hat ein Händchen für das Bauen im Bestand. Dazu gehört eine Strategie, die über das Design hinaus geht. Die Funktion der Räume, deren Interaktion mit der Umgebung, aber auch die technische Umsetzbarkeit von der Wirkung bis zu den unsichtbaren Details fließt in den Entwurfsprozess mit ein.
Daher sprechen wir in der heutigen Podcastausgabe mit Christopher Sitzler über die Faszination für die Hochhäuser der 1970er Jahre und der Schönheit von Details.
 



Jessica und Peter Borchardt

„Ist das Kunst, oder kann das weg?“ Dieser Ausspruch ist legendär, nicht nur Joseph Beuys traf der Aktionismus einer Putzfrau, auch Martin Kippenbergers Kalkfleck wurde fachgerecht beseitigt. Es geht aber auch andersherum: wie in New York, wo ein Aktionskünstler einfach sein eigenes Bild im Guggenheim Museum dazu hängte, was lange nicht auffiel. Man merkt, der wahre Wert der Kunst wird von jedem anders interpretiert. Was ist reine Dekoration, was ist die hohe Kunst, bewirkt ein Grafitti einen niederschwelligen Zugang zum Thema? Seit über 70 Jahren fördert die öffentliche Hand über ein Programm die Kunst am Bau. Geliebt und gehasst von den Nutzern und Anwohnern, aber welche Bedeutung kann die Kunst am Bau beziehungsweise im öffentlichen Raum für genau diesen Raum haben?
Über die Frage was Kunst und Bau heute bedeutet und wie sich die beiden Künste auf ganz irdische Art gegenseitig befruchten können, darüber sprechen wir heute mit Jessica und Peter Borchardt in unserem Podcast.
 



Tina Norden

For most people, Conran is a familiar name: known as Sir Terence Conran, who established the studio over 50 years ago. They slowly built up a global reputation for intuitive, insightful and timeless work in architecture, interiors, master planning as well as product design. The office sees itself as problem-solvers who are completely immersed in design, with a clear ambition to improve the way people live their lives. This results in buildings and spaces with their own sense of location, identity and character. Through their form, details and materiality they manifest distinctive personalities with charm and relevance.
In today's podcast, Tina Norden gives us - Katharina Beatriz Varga and Dijane Slavic - insights into the new normal of everyday office life, her projects and inspirations.
 



Prof. Sigrid Brell-Cokcan

Die Baubranche ist im Sog der digitalen Transformation. Wie schon in anderen Branchen zu beobachten, bietet die Digitalisierung eine Veränderung der Gesamtheit der Prozesse. Nicht nur in der Planung, sondern auch auf der Baustelle. Ob neue Mischungen aus dem 3D-Drucker, Roboter im Rohbau oder die Vernetzung von Baumaschinen: es tut sich was. Mittendrin ist Sigrid Brell-Cokcan, Gründerin und Leiterin des Lehrstuhls für individualisierte Bauproduktion (IP) an der RWTH Aachen und Präsidentin des 2010 gegründeten Vereins Robots in Architecture (RiA), die sich der Erforschung von Industrierobotern für Anwendungen in Architektur, Design und Kunst widmet. Das beinhaltet nicht nur die Entwicklung innovativer Maschinen, sondern auch benutzerfreundlicher Methoden der Mensch-Maschine-Interaktion. Denn für sie ist klar: „Wir benutzen Technologie, um die Kreativität zu erweitern.“ Zeit, mit ihr über die Zukunft des Bauens zu sprechen!
 



Lyndon Neri and Rossana Hu

Lyndon Neri and Rossana Hu's projects are in a category of their own, both stylistically and in terms of the construction task. Their work, whether accessories, furniture design, interior design, architecture or master planning, fascinates at different levels and is characterised by good design. For them, architecture is an expression of what we are. They are individuals whose history also includes a constant focus on contrasting cultures. Interdisciplinarity is a success factor, but so are sensitivity and courage – for dealing with what is already there and for experimenting with new ways of living. Today in our podcast, Lyndon Neri and Rossana Hu give us insights into their approach, role models and architecture's responsibility.
 



Thomas Kröger

Es sind prägnante Bauten, die Thomas Kröger in den letzten Jahren für seine Bauherren entworfen hat. Manchmal Um- oder Ausbauten, oft Neubauten, aber immer komplett – von der Fassade zum Innenraum. Keine Frage: Er beherrscht die Klaviatur von Kontext, Atmosphäre und Materialeinsatz, Schärfe und Unschärfe. Die Entscheidungen in solchen Projekten sind jedoch von individuellen Interessen getrieben. Was wäre, wenn man den Maßstab vom Gebäude zum Quartier wechselt und über einen Common Ground nachdenkt, in dem es gar keinen privaten Raum mehr geben wird? Ein Stück Stadt, in dem alles öffentlich begehbar ist und nur die Fußabdrücke der Häuser privat sind. Ein neues Modell, in dem die Verantwortlichkeiten partizipativ zwischen den Investoren und der Bewohnerschaft entwickelt werden können? Für einen Wettbewerb in Osnabrück wurden die Parameter einer lokalen Stadtentwicklung neu gedacht. Was ein Modell für die Stadt der Zukunft sein kann, darüber sprechen wir heute mit Thomas Kröger in unserem Podcast.
 



Veronika und Achim M. Kammerer

„Das Wesen einer Aufgabe exakt zu durchdringen, um sie auf das zu reduzieren, worauf es ankommt - auf das Wesentliche - das entspricht uns.“ Die Bescheidenheit, mit der die vier Partner von studio lot ihre Haltung beschreiben tut gut in der schnelllebigen heutigen Welt. Aber es ist nur eine Seite der Medaille. Durch die intensive Auseinandersetzung mit dem Raum und der Verflechtung von Innen und Außen, entsteht eine dritte Komponente, der Zwischenraum, welcher die vielschichtige Spannung ihrer scheinbar einfachen Projekte erklärt. Denn den Anspruch, etwas Besonderes entstehen zu lassen, trägt jedes Projekt in sich. Wer mit studio lot arbeitet, muss mitarbeiten, sich vielen Fragen stellen, braucht eine Portion Neugier, Vertrauen und Leidenschaft.
Wie man Grenzen erkennt und überwindet und sich im Gegenzug zurücknehmen muss, darüber sprechen wir heute mit Veronika und Achim Kammerer in unserem Podcast.
 




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